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DRK Ortsverein Heinriet-Gruppenbach Happenbacher Str. 33   74199 Untergruppenbach

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vorstand[at]drk-heinriet[dot]de

bereitschaft[at]drk-heinriet[dot]de 

Blutspenden dringend benötigt!

DRK lädt dringend zur Blutspende am 03.07.2020 in UNTERHEINRIET ein!

Bedarf an Blutspenden nach Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen stark angestiegen.

Über mehrere Wochen wurden, zur Schaffung von Personal- und Bettenkapazitäten für COVID-19 Patienten, nicht dringend erforderliche Operationen zunächst ausgesetzt, entsprechend reduzierte sich der Blutbedarf. Dank der überwältigenden Spendenbereitschaft in den vergangenen Wochen, konnte die Versorgung mit Blutpräparaten sichergestellt werden.

Seit wenigen Tagen wird die Behandlungsfrequenz und Operationstätigkeit in den Kliniken wieder hochgefahren. Folge ist eine extreme und schnelle Bedarfssteigerung.

Da Blutprodukte  nur kurzfristig haltbar sind, konnten während des Shutdowns keine langfristigen Vorräte angelegt werden.  Der DRK-Blutspendedienst bittet daher jetzt dringend um ihre Blutspende am:

Freitag, dem 03.07.2020

von 14:30 Uhr bis 19:30 Uhr

Hohenriethalle Unterheinriet, Oberheinrieter Straße

74199 Unterheinriet

NUR mit Terminreservierung!

Flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen zu reagieren ist in Zeiten des Coronavirus in allen Lebensbereichen unabdingbar.  Damit Abstandsregeln eingehalten werden können, ist eine effektive Steuerung des Besucherstroms erforderlich. Hierzu wurde ein Terminreservierungssystem installiert.

Das DRK bittet Sie unter

 https://terminreservierung.blutspende.de/m/unterheinriet-hohenriethalle

Ihre persönliche Terminreservierung vorzunehmen. Dieser Service hat laut DRK gleichzeitig zur Reduzierung von Wartezeiten geführt.

Für Blutspender besteht kein erhöhtes Risiko, sich auf Blutspendeterminen mit dem Coronavirus anzustecken. Bereits seit geraumer Zeit werden Maßnahmen ergriffen, die eine größtmögliche Sicherheit aller Anwesenden auf den Spendeterminen gewährleisten. Hierzu zählt eine Temperaturmessung bereits am Eingang, die kontrollierte Aufforderung zur Handdesinfektion sowie die Rückstellung von Spendern, die sich in den letzten vier Wochen im Ausland aufgehalten haben oder Kontakt zu SARS-CoV-2 infizierten Menschen hatten. Blutspender erhalten bei der Blutspende eine Schutzmaske (MNS-Maske).


Menschen mit grippalen oder Erkältungs-Symptomen oder Durchfall werden generell nicht zur Blutspende zugelassen. Bereits am Eingang wird nach diesen Symptomen gefragt und ggf. der Einlass in das Spendelokal verwehrt.

Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft wird das Virus nicht über eine Blutspende übertragen. Deshalb wird auf den Blutspendeaktionen keine SARS-CoV-2 -Testung des gespendeten Blutes durchgeführt. 

Weitere Blutspendetermine oder Informationen erhalten Sie unter www.blutspende.de oder unter der gebührenfreien Service-Hotline 0800-1194911.

Wer darf Blut spenden?

Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 73. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt der Gesundheitszustand lässt dies zu. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!

Warum ist Blutspenden beim DRK so wichtig?

Blutspender sind „Lebensretter“, etwa 112 Millionen Blutspenden werden weltweit pro Jahr benötigt. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden.

In der Bundesrepublik Deutschland werden jährlich von den Blutspendediensten des Deutschen Roten Kreuzes ca. 3 Millionen Vollblutspenden für die Versorgung der Kliniken in Deutschland bereitgestellt. Das Deutsche Rote Kreuz sichert auf diese Weise ca. 75 Prozent der notwendigen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland, nach strengen ethischen Normen -freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich- rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. 

Volksbank Beilstein-Ilsfeld-Abstatt eG unterstützt DRK finanziell

Freitag, 05.06.2020

Im April diesen Jahres hatte die Volksbank Beilstein-Ilsfeld-Abstatt gemeinnützige Vereine in ihrem Geschäftsgebiet aufgefordert, sich mit einem konkreten Projekt am Spendenvoting zu beteiligen. Es galt, möglichst viele Fan-Stimmen für unser Projekt "Anschaffung Krankentransportwagen" zu gewinnen. Als Preisgeld winkten dem Gewinner 3000 Euro, dem Zweitplatzierten 2000 Euro und auf den Rängen 3-5 waren je 1000 Euro ausgelobt.

Leider hatten wir als kleiner Verein gegen die ebenfalls angetretenen großen Sport- und Musikvereine keine echte Gewinnchance. Bei der Preisverleihung am Freitag zählten wir daher nicht zu den 5 Platzierten. Die Volksbank würdigt aber das Engagement aller Vereine und hat kurzfristig beschlossen, die Gewinnsumme zu erhöhen. So durften sich auch alle nicht platzierten Vereine über einen "Trostpreis" von immerhin 500 Euro freuen. In Zeiten, in denen unsre üblichen Einnahmen komplett wegfallen, ein gern angenommener Preis. Vielen Dank an alle, die für uns ihre Stimme abgegeben haben und vielen Dank an die Volksbank für die Unterstützung unseres Projekts.

Der KTW wurde inzwischen komplett ausgerüstet und nach einheitlichem Muster aller unserer Fahrzeuge beklebt und ist nun endgültig einsatzklar. Einige erste kleinere Aufträge konnten wir ja im Rahmen der Nachbarschaftshilfe bereits mit dem KTW abwickeln.

Hier gibts den Presseartikel der Volksbank Beilstein-Ilsfeld-Abstatt eG:

https://www.vb-bia.de/wir-fuer-sie/pressemeldungen/presse/2020_Pressemeldungen/Spendenvoting.html 

Helfer-vor-Ort nehmen Betrieb wieder auf

Dienstag, 26.05.2020

Nachdem die Infektionszahlen mit dem Corona-Virus sich erfreulicherweise langsam reduzieren, können wir ab heute unsere Helfer-vor-Ort Gruppe wieder in Betrieb nehmen. Nachdem die Helfer speziell zum Thema Infektionsschutz geschult wurden und fürs Erste ausreichend Schutzausrüstung beschafft werden konnte, sind wir ab sofort mit einer reduzierten Helferzahl für Einsätze alarmierbar.

Wir bitten alle Patienten und ihre Angehörigen, im Falle eines Einsatzes zum Schutz unserer Helfer eine Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) zu tragen. Auch unsere Helfer sind mit entsprechenden Masken und Schutzbrillen ausgerüstet.

Folgen der Corona-Pandemie 2020

Sonntag, 03.05.2020

Die Situation rund um die durch das neuartige Corona-Virus ausgelöste Krankheit Covid 19 hat natürlich auch vor unserem Ortsverein nicht Halt gemacht. Unser Vereinsleben wurde völlig auf den Kopf gestellt und wir mussten und müssen wie alle anderen auch, unsere Planungen in vielen Dingen über den Haufen werfen. Wir sind aber deshalb trotzdem nicht untätig, nur die Arbeit hat sich verändert. Wir wollen Ihnen heute einen Überblick über unsere letzten Wochen geben und auch kurz auf die Auswirkungen aufmerksam machen:

  • Der Helfer-vor-Ort-Dienst wurde per Dienstanweisung der Kreisbereitschaftsleitung bereits Mitte März untersagt. Wir kämpfen seither für eine schnellstmögliche Wiederaufnahme des Dienstes.
  • Unsere regelmäßigen Gruppenstunden der Jugend sowie die Übungs- und Fortbildungsabende der Aktiven können nicht stattfinden.
  • Aufgrund der verschiedenen Verordnungen finden auf absehbare Zeit keine Veranstaltungen statt. In der Folge machen wir auch keine Sanitätsdienste mehr.
  • Blutspendetermine von Firmen wurden abgesagt, alle sonstigen Termine finden aktuell nur mit Einschränkungen statt

Durch die Einnahmen aus Sanitätsdiensten und Blutspenden decken wir ca. 48% unseres jährlichen Haushaltes. Nur ca. 2% unserer Einnahmen erhalten wir indirekt aus öffentlichen Fördermitteln des Landes. Der Spendenanteil macht bisher ca. 50% des Haushaltes aus. Ein großer Teil der Spenden kommt aus der Bevölkerung, die uns bei der Jahressammlung, aber auch unterjährig immer wieder finanziell unterstützt.  Dafür ein herzliches Dankeschön! Eine weitere zuverlässige Spendenquelle ist auch die jährliche Förderung durch den Förderverein Heinriet, dem wir an dieser Stelle nochmals explizit DANKE sagen möchten. Der Förderverein erzielt durch Vermietung der Alfred-Streim-Hütte sowie Bewirtung diverser Veranstaltungen Einnahmen, die er nach Abzug der Erhaltungsaufwendungen für die Hütte an die örtlichen Vereine als Spende ausschüttet. Aber auch dem Förderverein brechen dieses Jahr die Einnahmen weg, da die Hütte aktuell nicht vermietet werden darf.  Unsere Gemeinde zählt nicht zu den öffentlichen Fördermittelgebern, sondern unterstützt uns über Spenden, welche wir im Rahmen der Vereinsförderung erhalten. Darüber sind wir sehr dankbar. Hierzu zählen beispielsweise Zuschüsse beim Kauf von Einsatzfahrzeugen, genauso wie die Überlassung des aktuellen DRK Magazins oder die Bereitstellung von zusätzlichen Atemschutzmasken. All dies sind keine Pflichtaufgaben der Gemeinde für unsere Arbeit, sondern freiwillige Leistungen und Ausdruck der Wertschätzung unserer Arbeit.

2019 war aufgrund der BUGA ein wirtschaftlich überdurchschnittliches Jahr. Die vielen Dienste haben zu höheren Einnahmen geführt, die wir in unseren neuen Krankenwagen investiert haben. 2020 müssen wir leider mit dem absoluten Gegenteil kalkulieren. Unser Problem ist dabei dasselbe, wie es Wirtschaftsunternehmen auch haben: die laufenden Kosten entstehen weiterhin und müssen natürlich auch bezahlt werden. Also Versicherungen, Steuern, Wartungen und Prüfungen der Fahrzeuge und vor allem der medizinischen Geräte. Und auch unser Verbrauchsmaterial kostet weiterhin Geld. Denn auch wenn es in diesem Jahr kaum gebraucht wird, so hat es doch ein Verfalldatum und nach Ablauf muss es ausgetauscht werden. Weniger Verbrauch bedeutet also nicht weniger Kosten. Gleichzeitig fehlen uns aber die Einnahmen.

Corona-Einsatz bei Materialabholung ab Flughafen Frankfurt

GW Logistik bei der Abholung in Frankfurt
wertvolle Fracht wird geladen

Samstag, 02.05.2020

Helfer unseres Ortsvereins unterstützten am heutigen Samstag die Logistikkomponente des Bevölkerungsschutzes. Mit mehreren LKW startete ein Konvoi ab Heilbronn direkt zum Flughafen Frankfurt, um dort eine frisch eingetroffene, größere Lieferung Schutzausrüstung im Auftrag des Landratsamts Heilbronn abzuholen.

Eine Maschine aus China hatte die wertvolle Fracht an Bord. Dies war nicht der erste derartige Transporteinsatz, es gab in den letzten Wochen bereits mehrere solcher Transporte ab Flughafen Frankfurt mit anschließender Verteilung an Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und die Rettunsdienste.

Such- und Rettungseinsatz: verletzte Person im Wald

Lageskizze des Suchgebiets

Donnerstag, 29.04.2020

Zu einem außergewöhnlichen Einsatz wurden Helfer des Ortsvereines Heinriet-Gruppenbach am Abend des 29.04.2020 telefonisch alarmiert. Ein junger Mann befand sich in einer hilflosen Lage in einem Waldgebiet im Bereich Abstetter Hof. Abseits der üblichen Waldwege hatte er sich selbst Verletzungen im Halsbereich zugefügt und war zunächst auch in einer misslichen Lage gefangen.  Per Handy konnte er jedoch noch den Notruf wählen. Per Telefon versuchte man, den genauen Aufenthaltsort einzugrenzen. Leider war es technisch jedoch nicht möglich, eine genaue Ortung des Mobiltelefons durchzuführen. Deshalb wurden nach und nach zu den bereits im Einsatz befindlichen Kräften des Rettungsdienstes und der Polizei auch die Feuerwehr Ilsfeld, ein Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber zur Suche hinzugezogen. Der Polizeihubschrauber versuchte aus der Luft den Patienten zu lokalisieren, was sich aufgrund dichten Blattwerks  jedoch als sehr schwierig darstellte. Auch ein tieferes Eindringen in den Wald war mangels Geländetauglichkeit und Größe der Fahrzeuge nicht möglich. Daher wurde bei unserem Ortsverein ein kleineres, geländetaugliches Fahrzeug angefragt, das notfalls auch einen Patienten aus dem Wald transportieren kann. Zwei Helfer machten sich sofort nach telefonischer Alarmierung mit dem KIA auf den Weg. Unterwegs nahmen wir noch die Crew des Rettungshubschraubers samt deren Equipment auf und brachten diese vom Landeplatz in den Wald. Dort unterstützen wir die Suche nach dem Patienten in Kleinteams zu Fuß. Mit Hilfe des Polizeihubschraubers konnten wir über den Telefonkontakt zur Leitstelle den Standort immer mehr einkreisen bis unsere Helfer in Begleitung einer Polizistin letztendlich den Patienten fanden. Bis zum Eintreffen des restlichen Rettungsteams erfolgte die sofortige Erstversorgung durch unsere Helfer mittels Infusion und Sauerstoffgabe. Im Anschluss konnte der Patient mit vereinten Kräften aus seiner misslichen Lage befreit und zu Fuß zum Rettungshubschrauber begleitet werden. Auch ein Angehöriger, der ebenfalls an der Einsatzstelle eingetroffen war, musste aufgrund körperlicher und psychischer Überlastung kurzfristig betreut und versorgt werden. Nach einer kurzen Verschnaufpause und etwas Beruhigung konnte er dann seinen Angehörigen begleiten. Der Einsatz unseres Fahrzeugs zum Transport war nicht mehr erforderlich. So verließen wir den Wald mit dem guten Gefühl, hier einem Menschen in großer Not geholfen zu haben und einem Einsatz der interdisziplinär herausfordernd war aber trotzdem super funktioniert hat.

Im Einsatz waren:

1 Rettungswagen (ASB Ilsfeld), 1 Notarzteinsatzfahrzeug (ASB Oberstenfeld), Freiwillige Feuerwehr Ilsfeld mit 4 Fahrzeugen, 1 Polizeihubschrauber, 1 Rettungshubschrauber (DRF Flugrettung),  6 Streifenwagen der Polizei, 1 Einsatzfahrzeug (Helfer vor Ort DRK Heinriet-Gruppenbach), 2 Disponenten der integrierten Leitstelle.

Insgesamt waren ca. 50 Einsatzkräfte verschiedenster Organisationen am Einsatz beteiligt.

Wir gegen Corona - DRK beteiligt sich an Nachbarschaftshilfe

Mittwoch, 28.04.2020

Seit Beginn der Corona-Krise haben wir als DRK angeboten, im Rahmen der Nachbarschaftshilfe unter Regie der Gemeindeverwaltung bei Bedarf und nach Möglichkeit Mitbürgern kostenfrei zu helfen, die durch die Corona-Krise an Einschränkungen leiden.

Nachdem der Einkaufsdienst bislang noch nicht benötigt wurde, erreichte uns nun erstmals eine Anfrage, eine ältere Dame zu einem Behandlungstermin nach Heilbronn zu fahren.

Um den gebotenen Sicherheitsabstand von 1,50 Metern untereinander einzuhalten, kam unser neuer Krankenwagen zum Einsatz. Die Dame durfte im hinteren Teil Platz nehmen während unser Helfer und Fahrer, durch ein kleines Sichtfenster getrennt, vorne Platz nahm. Die Mitbürgerin war sehr froh, dass sie ihren Behandlungstermin wahrnehmen konnte und uns hat der Einsatz ebenfalls Spaß gemacht.

Es war schön, dass wir endlich auch mal wieder etwas für die Mitmenschen tun konnten.  

 

 

Jährliche Materialüberprüfung am GW-SAN

17.-29.04.2020

Einmal jährlich steht bei unserem Gerätewagen Sanitätsdienst die Materialüberprüfung an. Weit über 100 verschiedene Einzelartikel und Geräte sind auf dem Gerätewagen verlastet und nahezu alle haben entweder ein Verfallsdatum oder müssen gem. Medizinproduktgesetz regelmäßigen Überprüfungen und Wartungen durch eine Fachwerkstatt unterzogen werden.

Eigentlich rechtzeitig vor Beginn der Festles-Saison stand auch dieses Jahr die umfangreiche Überprüfung auf dem Programm. Doch auch hier machte uns Corona einen Strich durch die Rechnung. Statt gemeinsam mit allen Helfern an einem Abend alles zu prüfen, machten sich ein paar wenige Einzelhelfer an vielen Abenden und Wochenenden über unzählige Kiste und Rucksäcke her. Im Anschluss erfolgte die Nachbestellung abgelaufenen Materials, was sich ebenfalls aufgrund der Corona-Krise als nicht ganz einfach herausstellte. Inzwischen sind bis auf ein paar wenige Desinfektionsmittel fast alle Bestellungen eingetroffen und die Gerätschaften überprüft, sodass wir eigentlich bestens - für die nun ausfallende- Festlessaison gerüstet sind.

Einsatzeinheiten mit Schutzausrüstung ausgestattet

Samstag, 12.04.2020

 

-  Der DRK Kreisverband stattet alle Gerätewagen und Notfallkrankenwagen der Ortsvereine mit einer Mindestausstattung an Infektionsschutzsets aus. Für jedes Besatzungsmitglied wurde ein kompletter Satz ausgeteilt. Dies ist die erste offizielle Fahrt unseres neuen Rettungswagens.

 

 

neues Einsatzfahrzeug in Dienst gestellt

Sonntag, 01.03.2020/ Samstag 21.03.2020

Nachdem uns die vielen Dienste auf der BUGA im vergangenen Jahr zusätzliche Einnahmen bescherten und wir seit Umzug in unser Magazin im vergangenen Jahr nun auch räumlich die Möglichkeiten hatten, unseren Fuhrpark um einen Krankentransportwagen zu erweitern, wurden wir Ende Februar in der schönen Eifel fündig.

Die Bereitschaft des DRK Schleiden/Kreis Euskirchen hatte ihren Rettungswagen zum Verkauf ausgeschrieben. Nach einer ersten vor-Ort-Besichtigung Anfang März und Beratschlagung in den Gremien des Ortsvereins fiel der Beschluss, das Fahrzeug käuflich zu erwerben.

Am 21.3. konnten wir das Fahrzeug in Schleiden abholen. Nach Durchführung der notwendigen Karosseriearbeiten sowie technischer Überprüfung, Wartung und Ausrüstung ist das Fahrzeug nun einsatzklar für die künftigen Aufgaben im Ortsverein. Insgesamt haben wir knapp 18.000 Euro investiert. Ein herzlicher Dank geht in diesem Zusammenhang auch an den Förderverein Heinriet, der die Rechnung des Karosseriebaus übernommen hat sowie an BM Vierling stellvertretend für die Gemeinde und den Gemeinderat, die unser Projekt mit einer Vereinsfördersumme von 5000 Euro ebenfalls unterstützt und ermöglicht haben.

 

 

 

Corona-Abstrichstelle mit Helfern des DRK in Betrieb genommen

Abstrichstelle im laufenden Betrieb
Luftaufnahme der Corona-Abstrichstelle

Dienstag,  10.03. bis Dienstag, 21.04.20

Bis zu 4 separat geschulte Helfer unseres Ortsvereins waren über viele Tage regelmäßig als Helfer und Abstrich-Nehmer in der Corona-Abstrichstelle des Stadt- und Landkreises Heilbronn im Einsatz. Die zunächst mobile Abstrichstelle konnte nach kurzer Zeit ein festes Gebäude in der Lichtenberger Straße in Heilbronn beziehen. Im Auftrag der Gesundheitsbehörden des Stadt- und Landkreises wurde diese Einrichtung über Wochen hinweg vom Deutschen Roten Kreuz betrieben. Viele Menschen mit Verdacht auf eine Corona-Infektion wurden mit Terminvergabe durch das Gesundheitsamt einbestellt und auf das Virus getestet. 

Seit Ende April sind nun mehrere stationäre Fieberambulanzen und Corona-Sprechstunden der  niedergelassenen Ärzteschaft in Betrieb. Die Abstrichstelle des DRK befindet sich seither im Stand-by-Modus, kann aber bei erneutem Anstieg der Fallzahlen kurzfristig wieder ihren Betrieb aufnehmen.

 

 

 

Corona-Virus -Pandemie - Einschränkungen unseres Angebots

28.03.2020

Seit nunmehr knapp 4 Wochen breitet sich das Corona-Virus leider auch in Baden-Württemberg immer weiter aus. Das geht natürlich auch an unserem Ortsverein nicht spurlos vorbei. Wir möchten Sie heute an dieser Stelle nur kurz über ein paar örtliche Belange in diesem Zusammenhang informieren:

Corona-Tests: Helfer unseres Ortsvereines sind auch bei der Beprobung des Stadt- und Landkreises Heilbronn tätig. Wir bitten an dieser Stelle und Verständnis und Respekt für die eingesetzten Helfer. Eine Beprobung findet nur nach Anmeldung und Freigabe statt. Diese muss über die Hotline 07131/49-33333 (auch wenn diese Rufnummer mal überlastet ist) in der SLK Klinik erfolgen. Das DRK und die eingesetzten Helfer haben hierauf keinen Einfluss.

Unterstützung für ältere Mitbürger: Besonders ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders gefährdet, einen schweren Verlauf einer Corona-Infektion zu durchlaufen, daher sollten sie möglichst zu Hause bleiben. Untergruppenbacher Bürgerinnen und Bürger welche aufgrund der momentanen Lage einen Unterstützungsbedarf haben (z.B. Einkaufen, Medikamentenversorgung, Botengänge, o.ä.) dürfen sich gerne an das Bürgerbüro der Gemeinde unter der Rufnummer 07131 / 702926 oder buergerbuero@untergruppenbach.de wenden. Gemeinsam mit freiwilligen Helfern, der Gemeinde und den Helfern des DRK bieten wir ihnen kostenfreie Unterstützung an.

Helfer-vor-Ort: Aufgrund von Vorgaben höherer Ebenen wurde angewiesen das Angebot der „Helfer vor Ort“ bis auf Weiteres einzustellen. Das bedeutet, dass wir bei medizinischen Notfällen nicht wie bisher zum regulären Rettungsdienst hinzu alarmiert werden um schnellere Hilfe vor Ort zu leisten. Wir bedauern dies sehr, können aber aktuell leider keine anderen Maßnahmen hierzu ergreifen.

Jahresgeldsammlung: Aktuell findet trotz Corona-Virus unsere jährliche Spendensammelaktion statt. Gerade in diesen Zeiten sind die Solidarität und die Unterstützung sozialer ehrenamtlicher Hilfe wichtiger denn je. Wir freuen und bedanken uns schon jetzt für jede Unterstützung. Ebenso rufen wir aber auch hier wieder auf, gerne Teil unseres Teams zu werden. Alter, Ausbildung usw. spielen keine Rolle. Wir haben für jeden eine passende Aufgabe. Scheuen Sie nicht, telefonischen Kontakt zu uns aufzunehmen unter 07131 / 6448868 oder 701391

Bleiben Sie für uns zu Hause und bleiben Sie gesund!

50. Talheimer Straßenfasching

16.02.2020

Bereits zum 50.Mal fand am Sonntag der traditionelle Talheimer Faschingsumzug statt. Wie auch schon in den vergangenen Jahren unterstützten wir die Kollegen vom Ortsverein Lauffen bei dieser Mammut-Aufgabe mit 7 Helfern, Fahrzeugen und Material.

Um 11 Uhr trafen sich alle Helfer beim Ortsverein Lauffen zu einem Frühstück und Einsatzbesprechung. Gegen 12 Uhr bezogen dann alle Helfer ihre zugeteilten Standorte entlang der Umzugsstrecke, bevor pünktlich um 14 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und fast 20° der Gaudiwurm durch Talheim startete.

In diesem Jahr waren unsere Helfer auffällig stark gefordert. Leider gab es zu viele Besucher, die ihren Alkoholkonsum und seine Auswirkungen deutlich unterschätzt hatten. Entsprechend hoch war das Einsatzaufkommen bedingt durch alkoholbedingte Stürze, Kreislaufprobleme und auch körperlichen Auseinandersetzungen. Für mehrere Besucher endete der Tag im Krankenhaus.

Unschön sah es auch nach dem Umzug in Talheims Gassen aus. Offenbar waren viele Besucher in der Lage, alkoholische Getränke in größeren und kleineren Flaschen mit zum Umzug zu bringen, leider wurden die leeren Behältnisse dann aber achtlos auf die Straßen, Gehwege und in die Grünanlagen geworfen, anstatt seinen Müll auch wieder mit nach Hause zu nehmen oder in die bereitgestellten Behältnisse zu entsorgen. Ein entsprechend hässliches Bild von mit Scherben überzogenen Straßen und Wegen zeigte sich dann auch nach dem Umzug und die Mitarbeiter des Talheimer Bauhofs hatten mehr als alle Hände voll zu tun, um Scherben, Müll und Unrat wegzuräumen. Feiern und Spaß haben wollen wir alle, und da darf auch ruhig ein Schnäpsle oder zwei dazugehören. Aber sich gezielt voll laufen zu lassen und dann ausfällig oder handgreiflich zu werden, ist für alle Beteiligten nicht schön. Seinen ganzen Müll auf die Straßen zu werfen, ebensowenig. Uns taten die Bauhofmitarbeiter leid, die hinterher den ganzen Dreck der Besucher am Sonntagabend wegräumen mussten, damit die Straßen mit Autos überhaupt wieder befahrbar waren.

Für unsere Helfer endete der Gesamteinsatz gegen 20 Uhr mit einem leckeren Gulasch des Küchenteams vom OV Lauffen. Danke an die Küche und Danke an alle Helfer, die sich jedes Jahr aufs Neue diesem Wahnsinn stellen.

 

 

 

 

 

 

 

Jahreshauptversammlung des Ortsvereins

14.02.2020

Zu unserer diesjährigen Mitgliederversammlung waren die Mitglieder und interessierte Gäste ab 19 Uhr in den Nebenraum der Stettenfelsgaststätte eingeladen.

Zahlreiche Mitglieder waren anwesend. Als Gäste durften wir Herrn Bürgermeister Vierling als Vertreter der Gemeinde sowie Feuerwehrkommandant Timo Hägele in unserer Runde begrüßen. Als Vertreter des DRK-Kreisverbands nahm René Rossow an der Versammlung teil.

In den Berichten der Vorstandschaft und der einzelnen Gruppierungen wurde den Anwesenden die Arbeit unseres Ortsvereins im vergangenen Jahr aufgezeigt. Das Jahr 2019 war ein außergewöhnliches Jahr in jeder Hinsicht. Es wurden über 6000 ehrenamtliche Dienststunden geleistet. Ein großer Teil davon entfiel auf den Umbau des ehemaligen Feuerwehrmagazins, ein weiterer großer Brocken war die sanitätsdienstliche Absicherung der BUGA 2019 in Heilbronn. Hier wurden allein durch unseren Ortsverein 22% aller ehrenamtlichen Dienststunden der gesamten BUGA geleistet. Im Bereich HVO konnten wir mit 471 Alarmierungen einen ähnlichen Stand wie 2018 verzeichnen. Bedingt durch die vielen BUGA-Dienste war allerdings die Einsatzabdeckung im vergangenen Jahr mit unter 90% geringer als in den Vorjahren. Häufig waren die Helfer aber eben schon bei der BUGA im Einsatz und standen daher nicht zur Verfügung.

Erfreulich hat sich auch unsere Jugendgruppe seit Gründung entwickelt. 15 Jugendliche treffen sich mittlerweile regelmäßig zu Gruppenstunden und lernen Schritt für Schritt das Rotkreuz-Leben kennen.

Finanziell steht unser Ortsverein auf gesunden Füßen. Im vergangenen Jahr flossen knapp 45.000 Euro an Barmitteln in die Ertüchtigung des DRK-Magazins. Ein Teil dieser Gelder stammte aus Spenden der Bevölkerung sowie aus Zuschüssen und Spenden von Gemeinde, Firmen und dem DRK-Kreisverband. Gut die Hälfte des Geldes hatten wir über Jahre hinweg erarbeitet und angespart. Dank der vielen BUGA-Dienste konnten wir im vergangenen Jahr aber auch höhere Einnahmen erwirtschaften, sodass das Wirtschaftsjahr trotzt hoher Investitionen nur mit einem Minus von knapp 8000 Euro endete.

Der Vorstand dankte allen Helfern sowie allen Unterstützern für die großartige Hilfe im abgelaufenen Jahr.

Nach Abgabe aller Berichte beantragte Bürgermeister Vierling die Entlastung des Vorstandes, welche von den Mitgliedern einstimmig erteilt wurde.

Zum Abschluss des offiziellen Teils der Veranstaltung durften wir noch unseren 1.Vorsitzenden Peter Sept für 45 Jahre Mitgliedschaft im DRK ehren.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung waren alle Helfer zu einem leckeren Abendessen eingeladen, in bewährter Weise gekocht von Bernhard Haberzettel.

SEG-Einsatz bei Großbrand einer Gewerbehalle in Ilsfeld

23.01.2020

Gegen 21:15 löste die integrierte Feuerwehr- und Rettungsleitstelle in Heilbronn Alarm für Einheiten der Feuerwehren sowie des Rettungsdienstes aus. In einer Gewerbehalle eines holzverarbeitenden Betriebs in Ilsfeld war ein Feuer ausgebrochen, das sich aufgrund der hohen Brandlast rasend schnell in einen gewaltigen Großbrand verwandelte. Die Feuerwehren aus Ilsfeld, Lauffen, Heilbronn, Neckarsulm und Weinsberg waren über 5 Stunden mit Löscharbeiten beschäftigt. Aufgrund der eisigen Temperaturen musste auch reichlich Salz gestreut werden, da das Löschwasser eine Eisschicht auf der Straße bildete.

Zur Absicherung der Feuerwehr wurden die DRK-Ortsgruppen Ilsfeld, Abstatt und Untergruppenbach ebenfalls an die Einsatzstelle gerufen. Von rettungsdienstlicher Seite waren ein Rettungswagen, der Einsatzleitwagen sowie mehrere ehrenamtliche Fahrzeuge vor Ort, darunter auch die 3 Fahrzeuge aus Untergruppenbach.

Die DLRG stellte freundlicherweise ihre Unterkunft im Freibad Ilsfeld zur Verfügung. Dort wurde gemeinsam eine Infrastruktur zur Verpflegung, Erholung und Aufwärmung der Einsatzkräfte geschaffen.

Gegen Mitternacht konnten wir als DRK die Einsatzkräfte reduzieren, gegen 03.30 Uhr verließ der letzte Rotkreuzler die Einsatzstelle. Die Feuerwehr blieb für eine Brandwache vor Ort.

Insgesamt kamen 31 Helfer des Roten Kreuz sowie rund 100 Feuerwehrleute zum Einsatz.

Der Schaden am Gebäude und Inventar geht laut Presseberichten in Millionenhöhe. Glücklicherweise wurde beim Brand niemand verletzt.

Blutspenderehrung beim Neujahrsempfang der Gemeinde

12.01.2020

Alle Jahre wieder lädt die Gemeinde die Bürger zum Neujahrsempfang ein. Ein fester Programmbestandteil ist die Ehrung der Blutspender.

Für uns ist es eine besondere Freude, bei dieser Gelegenheit langjährigen Blutspendern im Rahmen der Feier nochmals Dankeschön für ihre Unterstützung zu sagen. 5 Mitbürger konnten in diesem Jahr für 10, für 25 und für 50 Blutspenden ehren. Jeder Geehrte erhielt neben einer Urkunde und einem Präsent der Gemeinde auch noch ein kleines Geschenk von uns.

Im Anschluss nutzte Bürgermeister Andreas Vierling die Gelegenheit,unserem Vorsitzenden Peter Sept und Stellvertreter Jens Kuder einen symbolischen Scheck über den Versteigerungserlös der Gemeindeauktion in Höhe von 2.365 Euro beim letztjährigen Straßenfest zu überreichen. Die Gelder werden für die mediale Ausstattung unseres Ausbildungsraumes mit Laptop und Smartboard eingesetzt.

 

schwerer Verkehrsunfall: "Person unter Traktor eingeklemmt"

11.01.2020

so lautete die Alarmnachricht am Samstagnachmittag. Zwischen Happenbach und Unterheinriet war auf abschüssiger Straße aus zunächst ungeklärter Ursache ein landwirtschaftliches Gespann aus Traktor und Anhänger von der Fahrbahn abgekommen. Dabei kippte die Zugmaschine um. Der Fahrer des Traktors wurde mit den Beinen teilweise unter dem Traktor eingeklemmt. Zur aufwändigen technischen Rettung waren die FW Untergruppenbach sowie der Kranwagen der Berufsfeuerwehr Heilbronn im Einsatz. Nachdem der Traktor gegen Verrutschen gesichert war, konnte mittels hydraulischem Gerät, Hebekissen und Unterbaukonstruktionen der Traktor so weit angehoben werden, dass der verletzte Fahrer darunter hervorgezogen werden konnte. Er wurde zur weiteren Versorgung umgehend ins Krankenhaus transportiert. Aufgrund des Unfallmechanismus konnten schwerwiegende Verletzungen vor Ort nicht ausgeschlossen werden.

 

 

 

Rückblick 2019

12.01.2020

Ein Jahr der Superlative war das Jahr 2019 für die Helfer unseres Ortsvereins.

Der Jahresanfang stand voll im Zeichen des Um- und Ausbaus unseres neuen Magazins. Knapp 1300 Stunden ehrenamtliche Leistung und über 45.000 Euro stecken im nun in neuem Glanz erstrahlenden ersten "Eigenheim" unseres Ortsvereins.

Praktisch nahtlos ging es von den Bauarbeiten Mitte April mit Beginn der BUGA 2019 in Heilbronn in den größten Sanitätsdienst über, den Stadt- und Landkreis Heilbronn bisher erlebten. Über 176 Tage dauerte die BUGA, an 41 Tagen waren Helfer des Ortsvereins im Dienst. Insgesamt wurden auf der BUGA durch die Gruppenbacher Helfer 1062 ehrenamtliche Dienststunden geleistet.

Im Bereich der Helfer-vor-Ort-Gruppe hielt der Trend der vergangenen Jahre ungebrochen an. Auch 2019 wurde ein neuer Höchststand bei den Einsatzzahlen erreicht. Insgesamt wurden unsere Helfer 471 mal zusammen mit dem Regelrettungsdienst zu Notfällen gerufen. Bei 11 Einsätzen lag ein Herz-Kreislauf-Stillstand vor, den wir in 3 Fällen erfolgreich beheben konnten.

Traditionell fanden 2 Blutspendetermine in der Gemeinde statt. Bei den beiden Terminen konnten 349 Blutkonserven an den Blutspendedienst übergeben werden. Nachdem in den letzten Jahren ein stetiger Rückgang der Spenderzahlen zu verzeichnen war, haben wir in diesem Jahr eine minimale Zunahme der Spendewilligen zu verzeichnen.

Die Schnelleinsatzgruppe des Ortsvereins wurde 2019 insgesamt zu 3 größeren Einsatzlagen alarmiert. Sicherlich der aufreibendste Einsatz war am 26. Juni 2019 zu bewältigen. An diesem hochsommerlich heißen Tag kam es aufgrund eines Verkehrsunfalls zu einer mehrstündigen Vollsperrung der Autobahn 81 im Bereich Untergruppenbach, die zu massiven Verkehrsbehinderungen führte. Zum Teil über Stunden mussten die Autofahrer in ihren Fahrzeugen in der Gluthitze im Stau ausharren. Nachdem dies zu ersten kreislaufbedingten Notrufen führte, wurde unsere Schnelleinsatzgruppe alarmiert und mit der Versorgung der Autofahrer beauftragt. Schnell waren unsere eigenen Getränkevorräte aus dem Magazin aufgebraucht und wir organisierten Nachschub über die Firma Teusser, Getränke-Nitschke und den örtlichen LIDL-Markt. Viele hundert Liter Mineralwasser haben wir an mehreren Stellen rund um Untergruppenbach, Abstatt und Ilsfeld an die Autofahrer ausgegeben.

Positiv entwickelt hat sich unser Jugendgruppe. Die Jugendlichen erlebten einen 24-Stunden-Rettungsdiensttag, nahmen an einem Nachtorientierungslauf in Blaubeuren teil und organisierten wieder unseren Stand auf dem Donnbronner Adventsmarkt. Die Jugendlichen treffen sich immer Dienstags um 18 Uhr im DRK-Magazin in der Happenbacher Str. 33. Neuzugänge sind jederzeit herzlich willkommen.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle bei allen aktiven Mitgliedern, den Fördermitgliedern für ihren regelmäßigen finanziellen Beitrag, allen freien Helfern,den Blutspendern, den Handwerksbetrieben, die uns beim Umbau des Magazins spitzenmäßig unterstützt und geholfen haben durch Rat und Tat sowie durch Material- und Personalspenden.