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DRK Ortsverein Heinriet-Gruppenbach Happenbacher Str. 33   74199 Untergruppenbach

Kontakt:

vorstand[at]drk-heinriet[dot]de

bereitschaft[at]drk-heinriet[dot]de 

Spendenkonto

Kontoinhaber: DRK Ortsverein Heinriet-Gruppenbach

Bank: Kreissparkasse Heilbronn

IBAN: DE39 6205 0000 0000 1846 96

BIC: HEISDE66XXX (BLZ 62050000)

Blutspendetermine

- nächster Termin in Untergruppenbach:

  • Datum: 21.02.2020
  • Uhrzeit 14:30-19:30 Uhr
  • Ort: Untergruppenbach, Stettenfelshalle, Obergruppenbacher Str.

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- nächster Termin in Unterheinriet:

  • Datum: 03.07.2020
  • Uhrzeit 14:30-19:30 Uhr
  • Ort: Unterheinriet, Hohenriethalle, Oberheinrieter Str.  

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- nächster Termin in Ilsfeld:

  • Datum: Mai 2020
  • Uhrzeit 14:30-19:30 Uhr
  • Ort: Ilsfeld, Gemeindehalle  

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- nächster Termin in Ilsfeld:

  • Datum: Oktober 2020
  • Uhrzeit 14:30-19:30 Uhr
  • Ort: Ilsfeld, Gemeindehalle

Leider findet wegen der Corona-Pandemie derzeit kein regulärer Betrieb statt. Alle Ausbildungstermine sind bis auf Weiteres abgesagt.

Herzlich Willkommen beim DRK Ortsverein Heinriet-Gruppenbach

Foto: Die Ehrenamtlichen des DRK-Ortsvereins Heinriet-Gruppenbach / oberes Schozachtal
Foto: DRK im oberen Schozachtal

Herzlich willkommen auf der Homepage des DRK Ortsverein Heinriet-Gruppenbach.

Seit über 60 Jahren engagieren sich Freiwillige in Untergruppenbach und Umgebung im DRK für die Bevölkerung. Unser Zuständigkeitsbereich erstreckt sich auf die Gemeinde Untergruppenbach mit allen dazu gehörenden Teilorten.                                                                                Neben den Aufgaben des Sanitätsdienstes umfasst unser Angebot auch die Durchführung von Erste-Hilfe-Kursen, die Mitarbeit im Bevölkerungsschutz, Durchführung von Blutspendeaktionen sowie eine Helfer-vor-Ort Gruppe.  Eine örtliche Besonderheit stellt die enge, freundschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Nachbarn, dem DRK Abstatt sowie dem DRK Ilsfeld, als "Ortsvereine im Oberen Schozachtal" dar.

Besuchen Sie uns auch auf Facebook: www.facebook.com/DRKHeinriet/

Mitmachen bei uns ist ganz einfach! Testen Sie uns!

Wir brauchen Dich! Mach mit!

Für alle, die mehr als "nur" spenden wollen:                       Fass dir ein Herz und mach mit! Wir haben die passende Jacke für Dich! In deiner Kragenweite für Deine Aufgabe!

Ehrenamt lebt vom Mitmachen - also komm vorbei und werde Teil unseres engagierten Teams! Infos gibts bei unserer Bereitschaftsleiterin oder unserem Vorstand (Kontaktdaten rechts).                                                                                    Was du mitbringen solltest: Interesse an deinen Mitmenschen und ein bisschen Zeit.                                                              Was du bekommst: fundierte Vorbereitung auf die Aufgaben, nette Leute kennenlernen und jede Menge Spaß haben.

Wir freuen uns auf Dich!    

Kursangebote

Foto: Frau übt Wiederbelebungsmaßnahmen an einer Puppe.
Foto: A. Zelck / DRK

Erste- Hilfe- Lehrgang

Erste-Hilfe am Kind

Weitere Kursangebote finden Sie auf der Homepage des DRK Kreisverband Heilbronn e.V.

 

 

Sanitätsdienst

Foto: Sanitätsdienst beim Fussballspiel
Foto: F. Weingardt / DRK

Fußballspiel oder Silvesterparty: Unsere Sanitäter sorgen für schnelle Erste Hilfe auf Ihrer Großveranstaltung.

Anfragen sollten spätestens 4 Wochen vor einer geplanten Veranstaltung vorliegen.

Infos und Angebote erhalten Sie bei der Bereitschaftsleitung: bereitschaft@drk-heinriet.de

Folgen der Corona-Pandemie 2020

Sonntag, 03.05.2020

Die Situation rund um die durch das neuartige Corona-Virus ausgelöste Krankheit Covid 19 hat natürlich auch vor unserem Ortsverein nicht Halt gemacht. Unser Vereinsleben wurde völlig auf den Kopf gestellt und wir mussten und müssen wie alle anderen auch, unsere Planungen in vielen Dingen über den Haufen werfen. Wir sind aber deshalb trotzdem nicht untätig, nur die Arbeit hat sich verändert. Wir wollen Ihnen heute einen Überblick über unsere letzten Wochen geben und auch kurz auf die Auswirkungen aufmerksam machen:

  • Der Helfer-vor-Ort-Dienst wurde per Dienstanweisung der Kreisbereitschaftsleitung bereits Mitte März untersagt. Wir kämpfen seither für eine schnellstmögliche Wiederaufnahme des Dienstes.
  • Unsere regelmäßigen Gruppenstunden der Jugend sowie die Übungs- und Fortbildungsabende der Aktiven können nicht stattfinden.
  • Aufgrund der verschiedenen Verordnungen finden auf absehbare Zeit keine Veranstaltungen statt. In der Folge machen wir auch keine Sanitätsdienste mehr.
  • Blutspendetermine von Firmen wurden abgesagt, alle sonstigen Termine finden aktuell nur mit Einschränkungen statt

Durch die Einnahmen aus Sanitätsdiensten und Blutspenden decken wir ca. 48% unseres jährlichen Haushaltes. Nur ca. 2% unserer Einnahmen erhalten wir indirekt aus öffentlichen Fördermitteln des Landes. Der Spendenanteil macht bisher ca. 50% des Haushaltes aus. Ein großer Teil der Spenden kommt aus der Bevölkerung, die uns bei der Jahressammlung, aber auch unterjährig immer wieder finanziell unterstützt.  Dafür ein herzliches Dankeschön! Eine weitere zuverlässige Spendenquelle ist auch die jährliche Förderung durch den Förderverein Heinriet, dem wir an dieser Stelle nochmals explizit DANKE sagen möchten. Der Förderverein erzielt durch Vermietung der Alfred-Streim-Hütte sowie Bewirtung diverser Veranstaltungen Einnahmen, die er nach Abzug der Erhaltungsaufwendungen für die Hütte an die örtlichen Vereine als Spende ausschüttet. Aber auch dem Förderverein brechen dieses Jahr die Einnahmen weg, da die Hütte aktuell nicht vermietet werden darf.  Unsere Gemeinde zählt nicht zu den öffentlichen Fördermittelgebern, sondern unterstützt uns über Spenden, welche wir im Rahmen der Vereinsförderung erhalten. Darüber sind wir sehr dankbar. Hierzu zählen beispielsweise Zuschüsse beim Kauf von Einsatzfahrzeugen, genauso wie die Überlassung des aktuellen DRK Magazins oder die Bereitstellung von zusätzlichen Atemschutzmasken. All dies sind keine Pflichtaufgaben der Gemeinde für unsere Arbeit, sondern freiwillige Leistungen und Ausdruck der Wertschätzung unserer Arbeit.

2019 war aufgrund der BUGA ein wirtschaftlich überdurchschnittliches Jahr. Die vielen Dienste haben zu höheren Einnahmen geführt, die wir in unseren neuen Krankenwagen investiert haben. 2020 müssen wir leider mit dem absoluten Gegenteil kalkulieren. Unser Problem ist dabei dasselbe, wie es Wirtschaftsunternehmen auch haben: die laufenden Kosten entstehen weiterhin und müssen natürlich auch bezahlt werden. Also Versicherungen, Steuern, Wartungen und Prüfungen der Fahrzeuge und vor allem der medizinischen Geräte. Und auch unser Verbrauchsmaterial kostet weiterhin Geld. Denn auch wenn es in diesem Jahr kaum gebraucht wird, so hat es doch ein Verfalldatum und nach Ablauf muss es ausgetauscht werden. Weniger Verbrauch bedeutet also nicht weniger Kosten. Gleichzeitig fehlen uns aber die Einnahmen.

Corona-Einsatz bei Materialabholung ab Flughafen Frankfurt

GW Logistik bei der Abholung in Frankfurt
wertvolle Fracht wird geladen

Samstag, 02.05.2020

Helfer unseres Ortsvereins unterstützten am heutigen Samstag die Logistikkomponente des Bevölkerungsschutzes. Mit mehreren LKW startete ein Konvoi ab Heilbronn direkt zum Flughafen Frankfurt, um dort eine frisch eingetroffene, größere Lieferung Schutzausrüstung im Auftrag des Landratsamts Heilbronn abzuholen.

Eine Maschine aus China hatte die wertvolle Fracht an Bord. Dies war nicht der erste derartige Transporteinsatz, es gab in den letzten Wochen bereits mehrere solcher Transporte ab Flughafen Frankfurt mit anschließender Verteilung an Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und die Rettunsdienste.

Such- und Rettungseinsatz: verletzte Person im Wald

Lageskizze des Suchgebiets

Donnerstag, 29.04.2020

Zu einem außergewöhnlichen Einsatz wurden Helfer des Ortsvereines Heinriet-Gruppenbach am Abend des 29.04.2020 telefonisch alarmiert. Ein junger Mann befand sich in einer hilflosen Lage in einem Waldgebiet im Bereich Abstetter Hof. Abseits der üblichen Waldwege hatte er sich selbst Verletzungen im Halsbereich zugefügt und war zunächst auch in einer misslichen Lage gefangen.  Per Handy konnte er jedoch noch den Notruf wählen. Per Telefon versuchte man, den genauen Aufenthaltsort einzugrenzen. Leider war es technisch jedoch nicht möglich, eine genaue Ortung des Mobiltelefons durchzuführen. Deshalb wurden nach und nach zu den bereits im Einsatz befindlichen Kräften des Rettungsdienstes und der Polizei auch die Feuerwehr Ilsfeld, ein Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber zur Suche hinzugezogen. Der Polizeihubschrauber versuchte aus der Luft den Patienten zu lokalisieren, was sich aufgrund dichten Blattwerks  jedoch als sehr schwierig darstellte. Auch ein tieferes Eindringen in den Wald war mangels Geländetauglichkeit und Größe der Fahrzeuge nicht möglich. Daher wurde bei unserem Ortsverein ein kleineres, geländetaugliches Fahrzeug angefragt, das notfalls auch einen Patienten aus dem Wald transportieren kann. Zwei Helfer machten sich sofort nach telefonischer Alarmierung mit dem KIA auf den Weg. Unterwegs nahmen wir noch die Crew des Rettungshubschraubers samt deren Equipment auf und brachten diese vom Landeplatz in den Wald. Dort unterstützen wir die Suche nach dem Patienten in Kleinteams zu Fuß. Mit Hilfe des Polizeihubschraubers konnten wir über den Telefonkontakt zur Leitstelle den Standort immer mehr einkreisen bis unsere Helfer in Begleitung einer Polizistin letztendlich den Patienten fanden. Bis zum Eintreffen des restlichen Rettungsteams erfolgte die sofortige Erstversorgung durch unsere Helfer mittels Infusion und Sauerstoffgabe. Im Anschluss konnte der Patient mit vereinten Kräften aus seiner misslichen Lage befreit und zu Fuß zum Rettungshubschrauber begleitet werden. Auch ein Angehöriger, der ebenfalls an der Einsatzstelle eingetroffen war, musste aufgrund körperlicher und psychischer Überlastung kurzfristig betreut und versorgt werden. Nach einer kurzen Verschnaufpause und etwas Beruhigung konnte er dann seinen Angehörigen begleiten. Der Einsatz unseres Fahrzeugs zum Transport war nicht mehr erforderlich. So verließen wir den Wald mit dem guten Gefühl, hier einem Menschen in großer Not geholfen zu haben und einem Einsatz der interdisziplinär herausfordernd war aber trotzdem super funktioniert hat.

Im Einsatz waren:

1 Rettungswagen (ASB Ilsfeld), 1 Notarzteinsatzfahrzeug (ASB Oberstenfeld), Freiwillige Feuerwehr Ilsfeld mit 4 Fahrzeugen, 1 Polizeihubschrauber, 1 Rettungshubschrauber (DRF Flugrettung),  6 Streifenwagen der Polizei, 1 Einsatzfahrzeug (Helfer vor Ort DRK Heinriet-Gruppenbach), 2 Disponenten der integrierten Leitstelle.

Insgesamt waren ca. 50 Einsatzkräfte verschiedenster Organisationen am Einsatz beteiligt.

Wir gegen Corona - DRK beteiligt sich an Nachbarschaftshilfe

Mittwoch, 28.04.2020

Seit Beginn der Corona-Krise haben wir als DRK angeboten, im Rahmen der Nachbarschaftshilfe unter Regie der Gemeindeverwaltung bei Bedarf und nach Möglichkeit Mitbürgern kostenfrei zu helfen, die durch die Corona-Krise an Einschränkungen leiden.

Nachdem der Einkaufsdienst bislang noch nicht benötigt wurde, erreichte uns nun erstmals eine Anfrage, eine ältere Dame zu einem Behandlungstermin nach Heilbronn zu fahren.

Um den gebotenen Sicherheitsabstand von 1,50 Metern untereinander einzuhalten, kam unser neuer Krankenwagen zum Einsatz. Die Dame durfte im hinteren Teil Platz nehmen während unser Helfer und Fahrer, durch ein kleines Sichtfenster getrennt, vorne Platz nahm. Die Mitbürgerin war sehr froh, dass sie ihren Behandlungstermin wahrnehmen konnte und uns hat der Einsatz ebenfalls Spaß gemacht.

Es war schön, dass wir endlich auch mal wieder etwas für die Mitmenschen tun konnten.  

 

 

Jährliche Materialüberprüfung am GW-SAN

17.-29.04.2020

Einmal jährlich steht bei unserem Gerätewagen Sanitätsdienst die Materialüberprüfung an. Weit über 100 verschiedene Einzelartikel und Geräte sind auf dem Gerätewagen verlastet und nahezu alle haben entweder ein Verfallsdatum oder müssen gem. Medizinproduktgesetz regelmäßigen Überprüfungen und Wartungen durch eine Fachwerkstatt unterzogen werden.

Eigentlich rechtzeitig vor Beginn der Festles-Saison stand auch dieses Jahr die umfangreiche Überprüfung auf dem Programm. Doch auch hier machte uns Corona einen Strich durch die Rechnung. Statt gemeinsam mit allen Helfern an einem Abend alles zu prüfen, machten sich ein paar wenige Einzelhelfer an vielen Abenden und Wochenenden über unzählige Kiste und Rucksäcke her. Im Anschluss erfolgte die Nachbestellung abgelaufenen Materials, was sich ebenfalls aufgrund der Corona-Krise als nicht ganz einfach herausstellte. Inzwischen sind bis auf ein paar wenige Desinfektionsmittel fast alle Bestellungen eingetroffen und die Gerätschaften überprüft, sodass wir eigentlich bestens - für die nun ausfallende- Festlessaison gerüstet sind.

Corona-Virus -Pandemie - Einschränkungen unseres Angebots

28.03.2020

Seit nunmehr knapp 4 Wochen breitet sich das Corona-Virus leider auch in Baden-Württemberg immer weiter aus. Das geht natürlich auch an unserem Ortsverein nicht spurlos vorbei. Wir möchten Sie heute an dieser Stelle nur kurz über ein paar örtliche Belange in diesem Zusammenhang informieren:

Corona-Tests: Helfer unseres Ortsvereines sind auch bei der Beprobung des Stadt- und Landkreises Heilbronn tätig. Wir bitten an dieser Stelle und Verständnis und Respekt für die eingesetzten Helfer. Eine Beprobung findet nur nach Anmeldung und Freigabe statt. Diese muss über die Hotline 07131/49-33333 (auch wenn diese Rufnummer mal überlastet ist) in der SLK Klinik erfolgen. Das DRK und die eingesetzten Helfer haben hierauf keinen Einfluss.

Unterstützung für ältere Mitbürger: Besonders ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders gefährdet, einen schweren Verlauf einer Corona-Infektion zu durchlaufen, daher sollten sie möglichst zu Hause bleiben. Untergruppenbacher Bürgerinnen und Bürger welche aufgrund der momentanen Lage einen Unterstützungsbedarf haben (z.B. Einkaufen, Medikamentenversorgung, Botengänge, o.ä.) dürfen sich gerne an das Bürgerbüro der Gemeinde unter der Rufnummer 07131 / 702926 oder buergerbuero@untergruppenbach.de wenden. Gemeinsam mit freiwilligen Helfern, der Gemeinde und den Helfern des DRK bieten wir ihnen kostenfreie Unterstützung an.

Helfer-vor-Ort: Aufgrund von Vorgaben höherer Ebenen wurde angewiesen das Angebot der „Helfer vor Ort“ bis auf Weiteres einzustellen. Das bedeutet, dass wir bei medizinischen Notfällen nicht wie bisher zum regulären Rettungsdienst hinzu alarmiert werden um schnellere Hilfe vor Ort zu leisten. Wir bedauern dies sehr, können aber aktuell leider keine anderen Maßnahmen hierzu ergreifen.

Jahresgeldsammlung: Aktuell findet trotz Corona-Virus unsere jährliche Spendensammelaktion statt. Gerade in diesen Zeiten sind die Solidarität und die Unterstützung sozialer ehrenamtlicher Hilfe wichtiger denn je. Wir freuen und bedanken uns schon jetzt für jede Unterstützung. Ebenso rufen wir aber auch hier wieder auf, gerne Teil unseres Teams zu werden. Alter, Ausbildung usw. spielen keine Rolle. Wir haben für jeden eine passende Aufgabe. Scheuen Sie nicht, telefonischen Kontakt zu uns aufzunehmen unter 07131 / 6448868 oder 701391

Bleiben Sie für uns zu Hause und bleiben Sie gesund!

Corona-Abstrichstelle mit Helfern des DRK in Betrieb genommen

Abstrichstelle im laufenden Betrieb
Luftaufnahme der Corona-Abstrichstelle

Dienstag,  10.03. bis Dienstag, 21.04.20

Bis zu 4 separat geschulte Helfer unseres Ortsvereins waren über viele Tage regelmäßig als Helfer und Abstrich-Nehmer in der Corona-Abstrichstelle des Stadt- und Landkreises Heilbronn im Einsatz. Die zunächst mobile Abstrichstelle konnte nach kurzer Zeit ein festes Gebäude in der Lichtenberger Straße in Heilbronn beziehen. Im Auftrag der Gesundheitsbehörden des Stadt- und Landkreises wurde diese Einrichtung über Wochen hinweg vom Deutschen Roten Kreuz betrieben. Viele Menschen mit Verdacht auf eine Corona-Infektion wurden mit Terminvergabe durch das Gesundheitsamt einbestellt und auf das Virus getestet. 

Seit Ende April sind nun mehrere stationäre Fieberambulanzen und Corona-Sprechstunden der  niedergelassenen Ärzteschaft in Betrieb. Die Abstrichstelle des DRK befindet sich seither im Stand-by-Modus, kann aber bei erneutem Anstieg der Fallzahlen kurzfristig wieder ihren Betrieb aufnehmen.

 

 

 

neues Einsatzfahrzeug in Dienst gestellt

Sonntag, 01.03.2020/ Samstag 21.03.2020

Nachdem uns die vielen Dienste auf der BUGA im vergangenen Jahr zusätzliche Einnahmen bescherten und wir seit Umzug in unser Magazin im vergangenen Jahr nun auch räumlich die Möglichkeiten hatten, unseren Fuhrpark um einen Krankentransportwagen zu erweitern, wurden wir Ende Februar in der schönen Eifel fündig.

Die Bereitschaft des DRK Schleiden/Kreis Euskirchen hatte ihren Rettungswagen zum Verkauf ausgeschrieben. Nach einer ersten vor-Ort-Besichtigung Anfang März und Beratschlagung in den Gremien des Ortsvereins fiel der Beschluss, das Fahrzeug käuflich zu erwerben.

Am 21.3. konnten wir das Fahrzeug in Schleiden abholen. Nach Durchführung der notwendigen Karosseriearbeiten sowie technischer Überprüfung, Wartung und Ausrüstung ist das Fahrzeug nun einsatzklar für die künftigen Aufgaben im Ortsverein. Insgesamt haben wir knapp 18.000 Euro investiert. Ein herzlicher Dank geht in diesem Zusammenhang auch an den Förderverein Heinriet, der die Rechnung des Karosseriebaus übernommen hat sowie an BM Vierling stellvertretend für die Gemeinde und den Gemeinderat, die unser Projekt mit einer Vereinsfördersumme von 5000 Euro ebenfalls unterstützt und ermöglicht haben.

 

 

 

50. Talheimer Straßenfasching

16.02.2020

Bereits zum 50.Mal fand am Sonntag der traditionelle Talheimer Faschingsumzug statt. Wie auch schon in den vergangenen Jahren unterstützten wir die Kollegen vom Ortsverein Lauffen bei dieser Mammut-Aufgabe mit 7 Helfern, Fahrzeugen und Material.

Um 11 Uhr trafen sich alle Helfer beim Ortsverein Lauffen zu einem Frühstück und Einsatzbesprechung. Gegen 12 Uhr bezogen dann alle Helfer ihre zugeteilten Standorte entlang der Umzugsstrecke, bevor pünktlich um 14 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und fast 20° der Gaudiwurm durch Talheim startete.

In diesem Jahr waren unsere Helfer auffällig stark gefordert. Leider gab es zu viele Besucher, die ihren Alkoholkonsum und seine Auswirkungen deutlich unterschätzt hatten. Entsprechend hoch war das Einsatzaufkommen bedingt durch alkoholbedingte Stürze, Kreislaufprobleme und auch körperlichen Auseinandersetzungen. Für mehrere Besucher endete der Tag im Krankenhaus.

Unschön sah es auch nach dem Umzug in Talheims Gassen aus. Offenbar waren viele Besucher in der Lage, alkoholische Getränke in größeren und kleineren Flaschen mit zum Umzug zu bringen, leider wurden die leeren Behältnisse dann aber achtlos auf die Straßen, Gehwege und in die Grünanlagen geworfen, anstatt seinen Müll auch wieder mit nach Hause zu nehmen oder in die bereitgestellten Behältnisse zu entsorgen. Ein entsprechend hässliches Bild von mit Scherben überzogenen Straßen und Wegen zeigte sich dann auch nach dem Umzug und die Mitarbeiter des Talheimer Bauhofs hatten mehr als alle Hände voll zu tun, um Scherben, Müll und Unrat wegzuräumen. Feiern und Spaß haben wollen wir alle, und da darf auch ruhig ein Schnäpsle oder zwei dazugehören. Aber sich gezielt voll laufen zu lassen und dann ausfällig oder handgreiflich zu werden, ist für alle Beteiligten nicht schön. Seinen ganzen Müll auf die Straßen zu werfen, ebensowenig. Uns taten die Bauhofmitarbeiter leid, die hinterher den ganzen Dreck der Besucher am Sonntagabend wegräumen mussten, damit die Straßen mit Autos überhaupt wieder befahrbar waren.

Für unsere Helfer endete der Gesamteinsatz gegen 20 Uhr mit einem leckeren Gulasch des Küchenteams vom OV Lauffen. Danke an die Küche und Danke an alle Helfer, die sich jedes Jahr aufs Neue diesem Wahnsinn stellen.